Gesundheit

Gesundheit geht uns alle an – häufig einer der ersten Wünsche, die wir zum Geburtstag formulieren ist doch „bleib gesund“ … Genau hier möchte ich ansetzen, denn es gibt so viele Möglichkeiten Gesundheit zu fördern und erst gar nicht krank zu werden… Es wird schon so viel geschrieben und gesprochen über die besten Krankenhäuser, Ärzte, Therapien, Medizin, Medikamente – aber das alles setzt voraus, dass wir schon krank sind.

Lieber würde doch jeder von uns einen Krankenhausaufenthalt vermeiden, den Arzt gar nicht unbedingt benötigen oder gar starke Medikamente nehmen.

Mit wenigen Maßnahmen können wir aktiv ganz viel tun – wenn wir nur bereit sind, auch an unseren Alltagsschrauben und damit lieb oder manches Mal auch lästig gewordenen Gewohnheiten zu drehen.  Es geht mir hier also hier viel!! mehr um Prävention, als die Mittel und Wege der Gesundung, wenn wir schon krank geworden sind.

Und wie das möglich ist, zumindest unterstützend aktiv zu werden, soll hier Thema sein.

Vom Essensfrust zur Essenslust

Wann wir nicht mehr nur von Heißhungerattacken sprechen können „Wenn die Seele Hunger hat“ und Essen zum Zwang wird, werden große Mengen an meist ungesunden Nahrungsmitteln wie Chips, Schokolade & Co. in sich hineingestopft. Es kann sich um eine Essstörung, dem sogenannten Binge Eating, handeln. Wo sie anfängt, wie sie verläuft und was Betroffene tun können, erzählt uns die Heilpraktikerin für Psychotherapie und Ernährungsberaterin Uta Bammel im Gespräch. Seit zehn Jahren hat sie sich auf diese Problematik spezialisiert und berät Betroffene in allen Fragen der gesunden Lebensführung – vor allem was in diesem besonderen Fall das Thema Essen betrifft. „Ganz häufig ist es einfach so, dass Betroffene gar nicht wissen, dass ihr Essverhalten etwas mit der Psyche zu tun haben könnte, und vor allen Dingen, dass man etwas tun kann, um dieses Füttern der Seele durch große Mengen an Nahrungsmitteln zu verhindern“, erläutert Uta Bammel. Bei ganz vielen Menschen, die mit Übergewicht zu kämpfen haben, liege eine Binge Eating-Problematik zu Grunde, weiß sie aus ihrer Praxiserfahrung und aus Berichten von Kliniken, die die größte Problematik bei Essproblemen ebenso im emotionalen Essen sehen. „Viele meiner Klienten sind erleichtert, wenn sie erfahren, dass ihr Leiden einen Namen hat und sie aktiv mit Hilfe daran arbeiten können“, erläutert sie aus ihrer Praxis. Essattacke mit Kontrollverlust Die Betroffenen haben meist schon einen jahrelangen Leidensweg hinter sich. Die Problematik beginnt mit einer Tüte Chips oder einer Tafel Schokolade, geschieht das einmal,  kann es sich schlichtweg um eine Heißhungerattacke handeln, die auch rein physiologisch durch zu viel oder zu wenig Zucker oder Kohlehydrate bedingt sein kann. Gelegentliche Heißhungerattacken können sich aber weiter auswachsen – und... mehr lesen

Bewegung – aber was macht Spaß?

Mit Personal Training wieder an den Sport heranführen… Bewegung ist ein ganz wesentlicher Baustein, um etwas für unsere Gesundheit zu tun. Leider verlieren wir das oft aus dem Blick. Mit Bewegung bauen wir ganz einfach Stresshormone ab. Doch oft ist es so, dass wir gar nicht mehr wissen, was wir an Bewegung tun können: Joggen? Geht das noch und wie lange? Macht es Spaß? Schwimmen? Tennis, Fußball, Lauftraining, Fitnessstudio?… Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Ich wage einmal ein bisschen Eigen- bzw. auch Fremdwerbung an dieser Stelle zu machen, weil ich selber so gute Erfahrungen gemacht habe, dass ich sie gern weitergebe. Ich war nämlich genau an dem oben beschriebenen Punkt angelangt. Personal Training Ich wusste, ich wollte etwas tun, war aber unsicher, was… Beim Joggen taten mir irgendwie die Knie weh, beim Tennis fehlte die Kondition, fürs Fitnessstudio die Motivation, für Kurse die richtige Adresse… Also, was tun? Eines Abends setzte ich mich dann aufs Sofa und fing an zu googlen – was in Amerika gut läuft, hält bei uns immer mehr Einzug: Personal Training…. Schien bis dato für mich eine Option, die ich nicht ernsthaft in Erwägung gezogen hatte. Aber warum eigentlich? In meiner Wahrnehmung „viel zu teuer“… Ich stellte fest, dass es auch in dem Bereich Preispakete gibt, die bezahlbar sind. Also entschied ich mich dazu, eine Saison Personal Training zu machen. Es war die beste Investition, die ich tätigen konnte. Spaß und Motivation Mehrere Stunden Krafttraining, Ausdauer, Laufen, Geräte…. Der Erfolg stellte sich schnell ein: Ich wusste, was ich tun kann, was ich ausbauen kann, was mir Spaß macht, was nicht so… Der innere Schweinehund hat... mehr lesen

Das Smartphone, mein bester Freund

Mehr Rückzug aus „digitaler Welt“ ist vonnöten – zumindest privat: Ganz ehrlich: Wie viel Erfüllung, Lob, ehrliche Kritik, Wertschätzung, Einfühlungsvermögen, Intelligentes, Lesenswertes, Ehrliches findet Ihr in den sozialen Netzwerken? Wie viel wirklich Neues lest Ihr? Was ist es wirklich wert, Eure Zeit in Anspruch zu nehmen? Vor allem „Zeit“, die Ihr vielleicht besser in reale Freundschaften, Kinder oder Partner investieren könntet? Nutzung vom Smartphone im Selbstversuch Macht doch bitte alle einmal die Probe aufs Exempel: Notiert einmal, wie häufig Ihr am Tag aufs Smartphone schaut, kurz Nachrichten checkt, Facebook, Instagram oder Co… öffnet . Laut dem Autor von „Digitaler Burnout“ Alexander Markowetz sind es allein beim Smartphone im Schnitt 53 Mal! Da Ihr nicht nur guckt, sondern mit Sicherheit auch etwas lest, hört, beantwortet… kommt mindestens eine Stunde zusammen…Zum zweiten prüft dann bitte einmal kritisch und ehrlich, wie viel Zeit Ihr tatsächlich investiert (ok, versucht das Berufliche davon zu lösen…- wenn das geht…)..Am Ende summiert die Zeit – und ich prognostiziere, viele von Euch werden sehr erschrocken sein. Wen wundert es dann noch, dass wir immer gestresster werden? Die Flut an Informationen und ständigen Unterbrechungen unseres Gedankenflusses haben Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Wir werden immer depressiver, verstimmter und fremdbestimmter. Wir alle könnten uns aber aus diesem Korsett befreien. Öfter abschalten, ausschalten. Weniger Zeit mit Smartphone und Co. verbringen – dafür mehr Zeit in wirkliche Beziehungen investieren. Exzessiver Gebrauch schadet uns allen Was tatsächlich mit unseren Gehirnen passiert, beschreibt Manfred Spitzer sehr eindrücklich in seinem Buch „Digitale Demenz“ anhand zahlreicher diskutierter Ergebnisse internationaler Forschungsprojekte (Die Ergebnisse werden leider totgeschwiegen…): Ganz Hirnareale verkümmern, weil sie nicht mehr genutzt werden. „Digitale Medien... mehr lesen

Schnuller, Teeflasche, Brötchen – Hauptsache die Kinder sind ruhig..

Die Bedeutung von Emotionen unserer Kinder Immer wieder sind wir bemüht, unsere Kinder möglichst „ruhig“ zu halten… Was passiert eigentlich, wenn wir Emotionen ständig unterdrücken: Das erläutern Mediziner folgendermaßen: „Gelingt es dem Kind nicht, seine Spannung durch Weinen, Schimpfen oder Aggressivität abzureagieren, stauen sich die Erregungen an und können schließlich zu Störungen führen. Bei einem Teil der Kinder spielt sich das mehr im seelischen Bereich ab, bei anderen im körperlichen. Traurig, mutlos, schüchtern und gehemmt können die einen – grippeanfällig, magenkrank und nervös die anderen werden“. Oder der Bestseller-Autor Daniel Goleman drückt es in seinem Buch „Emotionale Intelligenz“ so aus: „Starke Gefühle können sich zwar verheerend auf das logische Denken auswirken, doch die fehlende Wahrnehmung der eigenen Gefühle kann nicht minder ruinös sein, speziell bei der Abwägung von Entscheidungen, von denen unser Lebensweg in höchstem Maße abhängt… Für viele Entscheidungen brauchen wir ein Bauchgefühl – ein Instinkt – Gefühlsklugheit erwirbt man mit der Lebenserfahrung.“ Und die ist immer geprägt von starken Gefühlen. Und was sagen die Kommunikationsexperten: Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun, Hochschullehrer für Psychologie an der Universität Hamburg: Aus Gefühlszuständen kommt nur der heraus, der wirklich hindurchgeht. Wenn schlechte Stimmungen zugelassen, ausgedrückt und somit „gelebt“ werden, haben wir wieder freie (seelische) Bahn für andere, gute Stimmungen.“ Ja und, denken Sie jetzt vielleicht. Klar, sind Gefühle wichtig. Aber: Ein großes Problem unserer Zeit ist tatsächlich das Gegenteil: Spannungen dürfen nicht mehr abgebaut werden. Es soll nicht geschrien oder geweint werden – damit verlernen Menschen aber ihre Stresshormone abzubauen. Wie wenig Emotionen tatsächlich toleriert werden, zeigt uns doch schon der Umgang mit einem schreienden Baby: Es wird immer an... mehr lesen

Fehldiagnose ADHS mit fataler Wirkung

Es ist schon so etwas wie eine Modeerscheinung: Kinder zappeln, können sich nicht konzentrieren, sind unaufmerksam und stören. Übrigens: Eigentlich ein völlig normales kindliches Verhalten. Doch leider bekommen diese Kinder allzu schnell die Diagnose: ADHS – Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom. Ebenso schnell wird ihnen Ritalin oder ein anderes Medikament verschrieben. Leider gibt es aber nachweislich 95 % Fehldiagnosen. In der Kinderklinik Gelsenkirchen landen so einige Kinder mit der zuvor von Ärzteseite gestellten Diagnose ADHS. Als man den Eltern dann dringend geraten hat, den Kindern Medikamente zu verschreiben, dachten sie: „Da muss es doch noch eine Alternative geben“. Sie stießen bei ihrer Recherche auf die Kinderklinik, die mittels einer psychosomatischen Behandlung den sogenannten Interaktions- und Regulationsstörungen auf den Grund geht. Es wird wieder schlafen gelernt, es werden Entspannungstechniken geübt, ein gesunder Umgang zwischen Eltern und Geschwistern mittels der liebevollen konsequenten Erziehung gelebt, Impulskontrolle gelernt. „Häufig sind das Kinder, die Stress mit Stress bekämpfen“, sagt der leitende Kinder- und Jugendlichentherapeut, Dipl. Psychologe Dietmar Langer. Stress mit Stress zu bekämpfen heißt: Eine Anpassungsreaktion nach der nächsten. Von der Schule nach Hause, Hausaufgaben, schnell zum Sport, Musik, zum Freund, noch schnell mit Mama zum Einkaufen, dann Fernsehen, PC, … Sie haben nicht gelernt, sich zu entspannen und können somit den ganzen Input nicht verarbeiten, weil sie dazu einfach in vollgepackten Alltagen keine Zeit eingeräumt bekommen. Eindrücke müssen aber verarbeitet werden. Dazu braucht es freie Zeit. Im übrigen ist wichtig zu wissen, dass auch Termine, die Spaß machen, eine Anpassungsreaktion hervorrufen. Die Eltern lernen mit ihren Kindern auf Station eine gesunde Stressregulation im Alltag. Sie verlassen nach drei Wochen die Klinik, sind heilfroh, diesen Weg gegangen zu... mehr lesen

Heute bin ich Journalistin, Autorin. Und ich berate Familien. Zunächst hatte ich andere Ziele…weiterlesen

Entspannt erziehen. Gewusst wie.

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